Rund um die Glastür

18 Jul: Rund um die Glastür

Warum sollte ich mich für eine Glastür entscheiden?

Strom und Energie sparen

Dunkle Räume drücken nicht nur auf die Stimmung, sie sorgen auch bei der Energiebilanz für schlechte Laune. Der Lichtmangel muss durch künstliche Lichtquellen ersetzt werden und die brauchen Strom. Das lässt den Energieverbrauch steigen und kostet bares Geld. Dabei kann mit einfachen Renovierungsmaßnahmen viel erreicht werden. Es müssen nicht gleich neue Fenster sein, denn auch transparente Glastüren sorgen für eine deutlich bessere Ausnutzung von vorhandenem Tageslicht. Eine smarte Lösung, die dank der großen Designauswahl auch zum echten Blickfang im Wohnambiente werden kann.

Licht und Wohlbefinden

Tageslicht verbessert nachweislich das Wohlbefinden. Licht per se hebt die Stimmung und wird sogar therapeutisch gegen Depressionen eingesetzt. Aktuelle Studien belegen, dass Menschen, die mehr Tageslicht genießen können nachts tatsächlich besser schlafen. Gerade in unseren Breitengraden mit den kurzen Wintertagen und den knappen Sonnenstunden ist Tageslicht um so wertvoller. Glastüren schenken Licht, denn sie sorgen für eine optimale Nutzung des vorhandenen Tageslichts und zaubern ein lichtes, neues Wohngefühl in Ihr Zuhause.

Allergien & Co

Allergien nehmen ständig zu. Schimmel, Keime und Hausstaubmilben gehören zu den bekanntesten Allergieauslösern. Glastüren punkten hier, da Stäube auf den vertikalen Glasflächen kaum aufliegen und einfach zu entfernen sind. Außerdem nimmt Glas keine Feuchtigkeit auf. So können sich weder Schimmel noch Keime anlagern: Die homogenen, glatten Glasflächen sind einfach zu reinigen so dass sich keine Bakterienfilme bilden können, die sogar im Verdacht stehen die Mutation von multiresistenten Erregern zu begünstigen.

Emmissionsarm und Wohngesund

Vielen Baustoffen werden chemische Substanzen zugesetzt. Dazu gehören flüchtige, organische Verbindungen (VOC) oder Holzschutzmittel mit Pentachlorphenol (PCP), die dann als Emmisionen die Wohngesundheit beeinträchtigen. Solchen anhaltenden, störenden Gerüche können für Asthmatiker belastend sein. Glas benötigt als Material keine zusätzliche Lackschicht um lichtecht und beständig zu sein und zählt daher zu den wohngesunden Baumaterialien.

Welche Glastürvarianten gibt es?

Glasschiebetüren & Glasdrehtüren

Raumsparwunder

Bei Schiebetürsystemen wird die Glastür plan an der Wand entlang geführt. Sie benötigt daher keinen zusätzlichen Schwenkbereich in der Durchlassrichtung. Das spart Platz und kann in so manchen Einbausituationen sogar die rettende Lösung sein. Schiebetürsysteme sind aber nicht nur wahre Raumsparwunder, sondern auch echte Hingucker: Mit einem Schiebetürsystem präsentieren Sie Ihren Raumübergang im völlig neuen, modernen Look.

Mehr lichtes Wohngefühl

Lust auf ein neues Wohnambiente mit lichtdurchfluteten, offenen Räumen? Dann wird es Zeit für Glastüren. Hochwertige Glasmaterialien und außergewöhnliches Design macht sie nicht nur zu echten Hinguckern. Glastüren können noch mehr: Sie modernisieren Grundrisse, verbinden Räume und schenken Licht.

Welche Glasarten gibt es?

Glas muss nicht Grün sein

Zur Herstellung von sogennantem Float- oder Flachglas wird in der Regel Eisenoxid verwendet. Dadurch erhält dieses Glas den bekannten, eher grünlichen Farbstich. Je nach Umgebung und Blickwinkel ist dieser deutlicher oder undeutlicher wahrnehmbar. Weißglas PURE WHITE hingegen wurde mit einem sehr viel geringeren Eisenoxidanteil hergestellt und ist daher nahezu farbneutral.

Farbreines Weissglas

Weiß ist und bleibt die Wohnfarbe Nummer eins. Gerade vor weißen Wänden und in sehr neutraler Umgebung kommen jedoch Details und Materialien besser zur Geltung. Grünglas kann dann störend und zu kühl wirken. Weissglas PURE WHITE integriert sich dagegen farbneutral in das Ambiente. Mit mattierter Rückseite kommt es sogar regelrecht zum Leuchten. Es ist der selbe Effekt wie bei einer Schneefläche im Sonnenlicht: Die micromatte Oberfläche streut und verstärkt das Licht.

Dark sides: Grauglas

Grauglas erfährt ein neues Revival im Interior. Es lenkt den Blick auf die Materialität des Glases. Aber nicht nur optisch kann Grauglas für sich punkten. Der dunkle Ton verschattet besser als transparenteres Grün- oder Weißglas. Überall dort, wo also Licht erwünscht ist, aber direkter Sonneneinfall vermieden werden soll, ist Grauglas die ideale Wahl.

Welche Glastür-Oberflächen gibt es?

Klar oder Matt?

Beim Mattieren wird die Oberfläche des Glases microfein aufgeraut. Dadurch verändert sich die Lichtreflexion. Das einfallende Licht wird stärker gestreut. Das Glas selbst wirkt weißlicher und schirmt Blicke besser ab. Wer sich also für seine Glastüren mehr Sichtschutz wünscht kann die Option „mattiert“ bei der Produktkonfiguration seiner Glastür anwählen. Dies ist für fast alle Dekore möglich.

Blick frei für die schönen Aussichten

„Sichtschutz nein Danke“, werden Sie sagen, wenn Ihnen eine Tür die schönste Aussicht versperrt. Das kann beispielsweise der Blick vom Nebenraum auf die entspannende Gartenaussicht oder die beleuchtete Skyline sein. Auch der Blick auf das neu renovierte Badezimmer vom Schlafzimmer aus wollen Sie sich vielleicht nicht vorenthalten. Generell lässt sich sagen, dass transparente Türen Räume „mehr öffnen“. Grundrisse wirken optisch noch großzügiger. Es sind längere Blickachsen möglich. Noch eine Faustregel gäbe es: Je weniger Bewohner sich eine Wohnung oder ein Haus teilen desto weniger Notwendigkeit gibt es, private Bereiche abzugrenzen.

Mehr Privatheit erwünscht?

Eine mattierte Glastür lässt Ihnen mehr Wahl. Gerade bei Badezimmern freut man sich über Privatheit, insbesondere, wenn einmal Gäste zu Besuch sind. Wieviel Sichtschutz man sich wünscht ist letztendlich eine ganz persönliche Entscheidung. In der Kollektion der Designerin Jette Joop können Sie Ihre Türen jedenfalls ganz nach Ihren Vorstellungen konfigurieren. Fest steht: Wer Glastüren liebt muss auf Sichtschutz nicht verzichten.

Welche Beschläge für welche Tür?

Mehr Komfort

So sanft wurden Glastüren noch nie geführt: Das Schiebetürsystem STS_404 der Kollektion „Jette Doors“ verfügt über einen komfortablen Softeinzug. Er ist unsichtbar in die Führungsleiste integriert und stoppt die Tür sanft in zwei Arretierpositionen (geschlossen und geöffnet). Dadurch werden die Türen glasschonender geleitet und können weder rollen noch anschlagen. Genießen sie dieses Plus an Ausstattung.

Schlosskästen für Glasdrehtüren

Vor der Montage muss die Tür gereinigt werden. Sie muss frei von Staub und Fett sein. Die Schlosskästen können übrigens vor Ort an die DIN-Richtung angepasst werden. In der Kollektion der Designerin Jette Joop erhalten Sie Schlosskästen für Glastüren als montagefertige Sets inklusive der Bänder und des Türgriffs. Wenn Sie einen anderen Türgriff wünschen können Sie diesen mit einem gesondert bestellbaren Griffpaar kombinieren.

So senken sich Glasdrehtüren nicht ab

In der Kollektion der Designerin Jette Joop erhalten Sie Ihre neuen Schlosskästen inklusive der passenden dreiteiligen Bänder. Diese Bandvariante ist breiter als sogenannte zweiteilige Bänder und dadurch deutlich stabiler. Bänder müssen das Gewicht der Drehtür halten können. Nur wenige Millimeter Toleranz würden ein Absenken der Tür zur Folge haben. Mit dreiteiligen Bändern setzen Sie auf Qualität. Rutschhemmende Klemmpads sorgen für noch mehr Stabilität und sicheren Halt.

Was sind die Einsatzbereiche von Glastüren im Innenbereich?

Ideal für das neue Bad:

Gesund Wohnen

  • Glastüren sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Bakterien.
  • Es enstehen keine schädlichen Emissionen.
  • Licht bessert das Wohngefühl.

modernes Design

  • Glastüren können individuell auf das neue Bad abgestimmt werden.
  • Viele Trendmaterialien und Motive sind möglich.

kleines Bad?

  • Glastüren öffnen Räume optisch
  • Schiebetürsysteme benötigen keinen Schwenkbereich. Das spart Platz.

Strom sparen

  • Tageslich besser nutzen
  • Strom sparen und die Umwelt schonen
  • mehr Sicherheit durch bessere Belichtung

Perfekt für den Eingangsbereich:

besser belichten

  • innnenliegende Flure wirken heller
  • kein lästiges Suchen nach Lichtschaltern im Dunkeln
  • gerade innerstädtisch ist 4h lang noch Licht von außen verfügbar

Wärmeschutz

  • schützt als Wärmebarriere vor kalter Zugluft
  • Heizkosten sparen, da wenig genutze Durchgangsbereiche keine Wärme abziehen.

einfacher Einbau

  • geringer baulicher Eingriff
  • rückbaufähig in Mietwohnungen
  • schneller Austausch einer bestehenden Holztür

Strom sparen

  • Tageslich besser nutzen
  • Strom sparen und die Umwelt schonen
  • mehr Sicherheit durch bessere Belichtung

Optimal für Dach- und Kellerausbau:

Lichtgewinn

  • Dachböden verfügen häufig nur über wenige Fenster in der Fassade
  • in Kellern herrscht Lichtmangel
  • Glastüren führen natürliches Licht in weitere Räume

Durchgangs­zimmer

  • wenig Platz und ein langer schmaler Raum? da beliebt oft kein Platz für einen Flur.
  • Durchgangszimmer wirken mit Glastüren wie ein moderner, offener Grundriss

einfacher Einbau

  • geringer baulicher Eingriff
  • zusätzliche Fenster kosten mehr und sind genehmigungspflichtig
  • witterungsunabhängig renovieren

Treppen & Co

  • dunkle Treppen werden leicht zu Stolperfallen
  • Glastüren sorgen für bessere Belichtung
  • mattierte Türen bieten Privatheit

Großartig für Küchen- und Essbereiche:

familien­freundlich

  • abgeteilte Funktionsbereiche sind nicht mehr gefragt
  • offenere Grundrisse ermöglichen mehr Kommunikation im gemeinsamen Wohn- und Kochbereich
  • Glastüren öffnen Grundrisse

Küchengerüche

  • mit Glastüren genießt man einen offenen Raumeindruck und kann dennoch den Wohnbereich vor unagenehmen Gerüchen schützen.
  • Glasdrehtüren schließn dichter als Schiebtürsysteme

renovieren…

  • gerade in bestehenden Grundrissen aus den 70-er und 80-er Jahren sind Küche- und Essbereich noch getrennt
  • Glastüren verbinden beide Bereiche optisch mit wenig Aufwand

leicht zu reinigen

  • wo gekocht wird, da ist auch Hyghiene ein Thema
  • Glas nimmt Gerüche nicht an und bietet Bakterien und Schimmel keine Haftung
  • Glas ist außerdem leicht zu reinigen

Wie sicher sind Glastüren?

Einscheibensicherheitsglas

Glastüren der Kollektion „Jette-Doors“ werden aus Einscheibensicherheitsglas (ESG) hergestellt. Dabei handelt es sich um ein thermisch vorgespanntes Glas. Zu dessen Herstellung wird Floatglas erhitzt und anschließend rasch mit kalter Luft abgekühlt. Da die Oberfläche schneller erkaltet als der Kern entsteht im Inneren eine Zug- und in der Oberfläche eine Druckspannung. ESG weist dadurch im Vergleich zu normalem Floatglas eine bessere Biegebruch-, Schlag- und Stoßfestigkeit auf und ist zudem widerstandsfähiger gegen Temperaturwechsel.

Ein Gutes WohnGefühl

Einscheibensicherheitsglas zerfällt bei hoher Belastung in kleine, stumpfkantige Glaskrümel, wodurch sich das Verletzungsrisiko deutlich verringert. Mit herkömmlichem Floatglas würden die Scherben lange, schwertartige Kanten bilden. Für Glastüren im Wohnbereich ist daher Einscheibensicherheitsglas die bessere Wahl und schenkt Ihnen ein gutes Wohngefühl.

Die VSG-Glastür – Sicherheit an erster Stelle!

Viele unserer Glastüren sind auch als VSG-Tür (Verbundsicherheitsglas) hergestellt. Zwischen zwei ESG-Glasscheiben (Einscheibensicherheitsglas) wird eine Folie geklebt. Sollte es zum Glasbruch kommen, haften die Splitter an der Folie. Dadurch wird die Verletzungsgefahr erheblich minimiert. Die VSG-Glastür sorgt im Wohnbereich und in Büroräumen für maximale Sicherheit. Auch bei größter Vorsicht kann es zu Situationen kommen, bei denen eine Glastür beschädigt wird. Mit einer VSG-Glastür sind Sie auf der sicheren Seite. Ob tobende Kinder, die gegen die Tür rennen, ungestüme Mitarbeiter, die nicht aufpassen, oder sonstige Missgeschicke: Die VSG-Glastür verhindert zuverlässig, dass sich jemand an den Splittern verletzt.

Wie baue ich eine Glastür ein?

Glasmontage Step by step

1

Zuerst wird die Laufschiene an der Wand positioniert und mittels einer Wasserwaage ausgerichtet. Anschließend werden die angezeichneten Punkte vor­gebohrt und die Laufschiene montiert.

2

Die Bodenführung entsprechend der Öffnungsrichtung anzeichnen, vorbohren und montieren. Auf glatten Böden die Boden­führung alternativ mit dem mitgelieferten Aufkleber befestigen.

3

Endstopper und Softeinzug in die Schiene einschieben. Auf der Griffseite bündig mit der Laufschiene und mit dem angegebenen Dreh­moment fixieren. Die hinteren Elemente noch nicht befestigen.

4

Die Glasscheibe im Bereich der Lauf­wagen gründlich reinigen. Laufwagen entsprechend der Glasdicke vorbereiten und den Aktivator montieren.

5

Die Laufwagen auf der Glasscheibe positionieren und mit passendem Dreh­moment fixieren. Schraube der Aushänge­sicherung lösen und nach unten schieben.

6

Tür einhängen und über die Verstell­schrauben ausrichten. Glastür in Öffnungs­stellung bringen. Den hinteren Stopper und den Softeinzug in dieser Position fixieren.

7

Aushängesicherung einstellen, gegebe­nenfalls den Aktivator anpassen, Blende auf­bringen, mit beiliegenden Madenschrauben fixieren und anschließend die Endkappen aufstecken.

8

Griffstangen oder Griffmuscheln werden per Sensa-Klebetechnik fixiert. Eine Schablone hilft bei der Platzierung und liegt jeder Verpa­ckung bei. Das Vermaßen für Glasbohrungen wird damit überflüssig.

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