Fassade: Faserzementplatten und Paneelen

19 Jul: Fassade: Faserzementplatten und Paneelen

Wissenswertes zu Faserzementplatten und Paneelen

Aus Faserzement werden für die Außenbekleidung sowohl Platten als auch unterschiedliche Paneele hergestellt. Mit Paneelen können klassische Boden-Deckel-Schalungen. Stülpschalungen sowie Profilschalungen erstellt werden. Die Oberflächen der Paneele sind glatt oder strukturiert und werkseitig in vielen Farben erhältlich.

Faserzementplatten werden häufig bei größeren Gebäuden eingesetzt. Die Verwendung von großformatigen Platten bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden reduziert den Montageaufwand, da bei guter Planung ein hoher Vorfertigungsgrad in der Werkstatt möglich ist.

Wichtige Produktvorteile von Faserzementplatten und Paneelen sind:
• Witterungsbeständig gegen Feuchtigkeit, Algen und tierische Schädlinge
• Hohe UV-Stabilität (abhängig vom Hersteller bis zu 10 Jahren Garantie)
• Hagelfest und fäulnissicher
• Nicht brennbar / Brandverhalten A2, s1-d0
• Für den Einsatz auch in den Gebäudeklassen 4 – 5 geeignet

Für die Unterkonstruktion bei Faserzementplatten und Paneelen können geeignete Holz- oder Metallunterkonstruktionen verwendet werden. Bei der Wahl der Unterkonstruktion sollte auch das Brandverhalten der Unterkonstruktion beachtet werden. Fassaden aus Faserzement sollten grundsätzlich hinterlüftet werden. Die Be- und Entlüftung an der Ober- und Unterseite der Fassadenbekleidung sowie im Bereich der Fenster- und Türöffnungen müssen nach DIN 18516 ausgeführt werden. Bei Bedarf müssen zusätzlich geeignete Kleintierschutzgitter eingeplant werden.

Die Befestigung der Faserzementplatten und Paneele kann sichtbar oder auch verdeckt erfolgen. Je nach Hersteller kann genagelt, geschraubt oder auch genietet werden. Die verdeckte Befestigung kann durch eine Verklebung oder unsichtbare Befestigungs-Systeme der Hersteller erfolgen.

Weitere Infos finden Sie im PraxisWissen Fassade.

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