Das Garagentor – Welches ist das Richtige für mich?

03 Jul: Das Garagentor – Welches ist das Richtige für mich?

Das Garagentor – welches ist das Richtige für mich?

Bei der Entscheidung für ein neues Garagentor gilt es Einiges zu beachten. Denn die Zeit von eintönigen, funktionalen Metalltoren ist längst vorbei. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Garagentoren, die Funktion, Aussehen und Sicherheit vereinen. Damit Sie beim Garagentorkauf nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen alle wichtigen Details zu Garagentoren kompakt zusammengestellt.

1. Garagentorarten – welche Toröffnung ist die Passende?

Bei Garagentoren wird hauptsächlich zwischen Sektionaltoren, Schwingtoren und Rolltoren unterschieden. Sektionaltore verschwinden entweder unter der Garagendecke (Decken-Sektionaltore) oder fahren im Inneren der Garage zur Seite hin weg (Seiten-Sektionaltore). Sogenannte Decken-Sektionaltore bestehen aus einzelnen Torgliedern (Sektionen), die über eine Führungsschiene nach oben verschoben werden. So nehmen sie vor dem Tor keinen Platz weg, wodurch ein zweites Auto unmittelbar davor geparkt werden kann. Decken-Sektionaltore sind gut bis sehr gut wärmegedämmt und bieten unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Durch seine vielen Vorteile ist das Decken-Sektionaltor bei Bauherren und Hausbesitzern besonders beliebt.

Abbildung: Decken-Sektionaltore sind vielseitig und bei Bauherren und Modernisierern besonders beliebt.

Wenn die Garagendecke frei bleiben soll, weil sie beispielsweise als Abstellfläche für Winter- oder Wassersportzubehör benötigt wird, gibt es zwei geeignete Torarten: Seiten-Sektionaltore, die an der Wand neben der Toröffnung laufen oder Rolltore, die auf einer Welle direkt über der Toröffnung aufgewickelt werden. Beide bieten eine gute (Rolltore) bis sehr gute (Seiten-Sektionaltore) Wärmedämmung und verschiedene Design-Möglichkeiten.

Schwingtore sind preiswerte Torlösungen, bei denen das komplette Tor beim Öffnen unter die Garagendecke schwingt. Sie sind eher dürftig wärmegedämmt und benötigen Spielraum nach vorne, sodass der Platz direkt vor der Garage frei bleiben muss. In puncto Design sind die Möglichkeiten bei Schwingtoren begrenzter. Ein besonderes Highlight unter den Garagentoren stellt das Fassadentor dar, da es mit dem Material der Hausfassade beplankt werden kann und sich somit nahezu unsichtbar in die Gebäudegestaltung integriert.

2. Garagentormaterial – Holz oder Stahl?

Typische Materialien für Garagentore sind Holz und Stahl. Echtholzgaragentore sind in verschiedenen Designs verfügbar und passen sehr gut zu Häusern mit vielen Holzelementen. Da es sich bei Holz um einen natürlichen Rohstoff handelt, sind Holzgaragentore pflegeintensiv und vergleichsweise teuer. Die regelmäßige Pflege von Holzgaragentoren ist deshalb besonders wichtig, damit das Holz dauerhaft geschützt bleibt.

Abbildung: Haustüren aus Holz und Holz-Garagentore lassen sich aufeinander abstimmen und ergeben dadurch ein rundes und natürliches Gesamtbild.

Stahl-Garagentore sind robust und langlebig. Das feuerverzinkte Material und eine hochwertige beidseitige Polyester-Grundbeschichtung lässt Regen einfach abperlen und schützt zudem vor Rost. Stahl-Sektionaltore sind gut bis sehr gut wärmegedämmt, bieten unzählige Gestaltungsmöglichkeiten und sind leicht zu reinigen.

Abbildung: Garagentore aus Stahl sind robust, langlebig und in vielen Designs erhältlich.

3. Garagentorisolierung – warum ist sie wichtig?

Das Thema Isolation ist besonders wichtig, wenn die Garage direkt an das Haus anschließt oder als Werk- oder Hobbyraum genutzt wird. Doppelwandige Sektionaltore verfügen über eine sehr gute Wärmedämmeigenschaft. Zudem laufen sie aufgrund des stabilen Torblatts sehr ruhig, was besonders bei konzentriertem Arbeiten wichtig ist. Zusätzliche Kunststoffprofile minimieren die Kältebrücke zwischen Mauerwand und Zarge. Solche Profile können die Dämmung um weitere 15 Prozent verbessern.

4. Garagenzugang – welche Garagentüren gibt es?

Wenn die Garage keinen direkten Zugang zum Haus hat, empfiehlt sich eine in das Tor integrierte Tür. So genannte Schlupftüren sind praktisch, weil nicht jedes Mal das Garagentor vollständig geöffnet werden muss, wenn man beispielsweise das Fahrrad oder das Motorrad benötigt. Um das Stolperrisiko zu minimieren, sollte die Schlupftür über eine niedrige Schwelle verfügen. Bei großen Garagen kann auch eine Garagen-Nebentür eingesetzt werden, die ganz ohne Schwelle auskommt.

Abbildung: Garagen-Nebentüren können auf das Design des Tores abgestimmt werden.
Abbildung: In das Garagentor integrierte Schlupftüren bieten direkten Zugang zur Garage, ohne das Tor öffnen zu müssen.

5. Garagentorantriebe – Vorteile von automatischen Garagentoren

Mithilfe von Smart Home-Lösungen ist inzwischen auch das Öffnen mit dem Smartphone jederzeit und von jedem Ort aus möglich. Zudem bieten Garagentorantriebe viel Sicherheit vor Einbrüchen, weil sie durch eine Sicherung bei geschlossenem Zustand praktisch nicht aufgeschoben werden können. Es sollte auf eine Aufschiebesicherung geachtet werden, die auch bei Stromausfall funktioniert.

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